Mercedes-Benz

Probefahrt.

31. Oktober 2019

Voll elektrisiert.

Produktexperte Bana Habtemichael und seine Kollegen in der Mercedes-Benz Niederlassung Stuttgart spüren das wachsende Interesse an der Elektromobilität. Bei einer Probefahrt erklärt der 27-Jährige, worauf die Kunden abfahren und was sie voll elektrisiert.

Hallo Bana, schön, dass du uns den Mercedes-Benz unter den Elektrischen vorstellst. Wie reagieren die Kunden?

Jeder, mit dem ich eine „elektrische“ Probefahrt mache, ist beeindruckt und begeistert: Man fährt total leise und gleichzeitig mit einem sensationellen Beschleunigungsgefühl. Der EQC (Stromverbrauch[1] in kWh/100 km: 20,8–19,7; CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0) gibt dem Interesse an der Elektromobilität hier in Stuttgart einen richtigen Push. Hinzu kommt, dass mit unserer Elektrooffensive ständig neue Fahrzeuge dazukommen.

Welche Modelle gibt es schon?

Unsere EQ Familie mit rein batterieelektrischen Fahrzeugen wächst. Den EQC können die Kunden schon bei uns in der Niederlassung Stuttgart erleben. Demnächst geht dann der EQV (Stromverbrauch[2] kombiniert: 27,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km) als erste batterieelektrische Großraumlimousine an den Start. Sie vereint alle Stärken der überarbeiteten V-Klasse mit einem praxisgerechten und reichweitestarken batterieelektrischen Antrieb. smart hat mit seiner neuen Fahrzeuggeneration jetzt komplett auf elektrische Antriebe umgestellt und bleibt Trendsetter für die urbane Mobilität. Außerdem fahren Kunden in Stuttgart schon sechs wasserstoffbetriebene GLC F-CELL (Wasserstoffverbrauch kombiniert: 0,34 kg/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km; Stromverbrauch kombiniert: 13,7 kWh/100 km[1]). Und parallel weiten wir unser Angebot bei den EQ Power Modellen aus.

„Unsere EQ Familie mit rein batterieelektrischen Fahrzeugen wächst.“

Bana Habtemichael

Was heißt EQ Power?

Das Label EQ Power tragen unsere Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge. Sie kombinieren Verbrennungsmotoren mit Elektromobilität. Stadtverkehr und Kurzstrecke können so elektrisch lokal emissionsfrei bewältigt werden. Gleichzeitig haben die Fahrzeuge mit ihren Benzin- oder Dieselmotoren die übliche Reichweite für die Langstrecke. Nach der C-Klasse, der E-Klasse und der S-Klasse erleben wir auch in der A- und der B-Klasse noch in diesem Jahr die Markteinführung des Plug-in-Hybrid-Antriebs der dritten Generation mit elektrischen Reichweiten von bis zu 70 Kilometern.

Und du berätst die Interessenten, welches E-Fahrzeug das richtige für sie ist?

Ja genau. Aber alle können mit unserer kostenlosen EQ Ready App auch ganz einfach selbst klären, ob sie für die Elektromobilität bereit sind und der Umstieg auf ein Elektro- oder Hybridauto praktikabel wäre.

Bana Habtemichael ist als Produktexperte für die Kunden Ansprechparter bei allen Fragen zu den Produkten. So ist er ein Dauerbegleiter im Entscheidungsprozess des Autokaufs beim Beratungsgespräch und der Fahrzeugkonfigurierung im Autohaus, bei einer Probefahrt und bei der Nachkaufbetreuung. Die Elektromobilität begeistert den 27-Jährigen ganz besonders: „Die Zukunft wird spannend. Die Studie Vision EQS auf der IAA in Frankfurt zeigt, wohin die Reise bei Mercedes-Benz gehen wird. Ich persönlich freue mich vor allem auf das kommende EQ Modell in der Kompaktklasse.“

Wie funktioniert die App?

Sie analysiert die täglichen Fahrstrecken, die man zurücklegt, gleicht dieses individuelle Mobilitätsverhalten mit den Parametern der alternativen Antriebe ab und gibt konkrete Empfehlungen, welches Mercedes-Benz oder smart Modell am besten dazu passt. Übrigens: Die Analysefunktion der App funktioniert auch, wenn man noch keinen Mercedes fährt.

Mit welchen Fragen zum Thema Elektromobilität kommen die Kunden in die Niederlassung?

Wir Produktexperten spüren ein großes Interesse an Probefahrten und Detailinformationen zum Fahrzeug. Dabei interessiert die ganze Bandbreite von den praktischen Fragen zum Fahren im Alltag und zur Technik bis zur Ausstattung, dem Multimediasystem MBUX und den Sicherheitsassistenten.

Welche Fragen werden dir am häufigsten gestellt?

Da gibt es ein eindeutiges Ranking: erstens die Ladeinfrastruktur, zweitens die Reichweite und drittens die Lieferzeit und der Preis.

Und die Antworten ...

Die ergeben sich am einfachsten bei einer Probefahrt.

Schon rund 200 öffentliche Ladestationen in Stuttgart.

Wo können wir zum Beispiel mit dem EQC laden und wie lange dauert das?

Die Ladeinfrastruktur in der Region Stuttgart ist schon gut ausgebaut. Es gibt rund 200 öffentliche Ladestationen mit je zwei Steckdosen. An solchen AC-Anschlüssen kann der EQC mit seinem serienmäßigen 7,4-kW-Bordlader zum Beispiel Strom für rund 100 Kilometer in knapp drei Stunden speichern. Das sind auch die Werte, die zu Hause an einer Wallbox erreicht werden können. Da kann beim EQC selbst eine leere Batterie über Nacht problemlos vollgeladen werden. An einem DC-Powerlader, wie sie IONITY zum Beispiel an Autobahnen installiert hat, geht es mit bis zu 110 kW Leistung deutlich schneller. Da kann man in nur 40 Minuten den Batteriestand von 10 auf 80 Prozent* laden.

Wie findet man die Ladestationen?

Das ist ganz einfach. Zu unseren praktischen Dienstleistungen gehört zum Beispiel Mercedes me Charge** mit einem europaweiten Zugang zu einer Vielzahl öffentlicher Ladestationen, die sich zum Beispiel in der Stadt, an Einkaufszentren, Hotels oder Raststätten befinden. Damit hat man jetzt schon ­europaweit Zugriff auf rund 130.000 Lade­stellen, und deutschlandweit stehen mehr 
als 22.000 zur Verfügung. Per App kann ich mir die genaue Position, die aktuelle Verfügbarkeit und den Preis an der ausgewählten Ladestation anzeigen lassen. Noch einfacher: Das Navigationssystem im EQC kann die Streckenführung entsprechend adaptieren und führt uns unterwegs zur nächsten Ladestation, falls die Batterie nachgeladen werden muss.

Der Akku ist voll. Wie weit kommen wir jetzt?

Der EQC erreicht nach dem WLTP-Standard eine rein elektrische Reichweite von rund 450 Kilometern. Wie weit wir in der Praxis tatsächlich kommen, hängt natürlich ganz entscheidend von der Fahrweise und den Bedingungen ab. Wenn ich oft voll beschleunige oder auf der Autobahn das Fahrpedal ganz durchtrete, verbrauche ich deutlich mehr Energie.

Aber gerade das macht riesigen Spaß. Die Dynamik ist wirklich außergewöhnlich ...

Diese Reaktion hören wir von allen, die ein Elektroauto fahren – vor allem beim ersten Mal. Das liegt daran, dass bei einem E-Motor das volle Drehmoment sofort bereitsteht. So fühlt sich auch unser SUV richtig sportwagenmäßig an. Der EQC hat zwei Elektromotoren – einen an der Vorder- und einen an der Hinterachse. Zusammen leisten sie 300 kW, das sind über 400 PS. Damit kann man in 5,1 Sekunden von null auf hundert beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 180 km/h abgeregelt. Aber wenn der erste Kick dieser elektrischen Power vorbei ist, entwickelt sich auf Dauer eher der Ehrgeiz, die Reichweite möglichst weit auszureizen.

Rund 200 öffentliche Ladestationen gibt es bereits im Raum Stuttgart. Zusätzlich lassen sich Elektrofahrzeuge an privaten Wallboxen laden, die zum Beispiel auch auf dem Parkdeck der Niederlassung Stuttgart installiert sind. Hier versorgt Produktexperte Bana Habtemichael den EQC mit Strom.

Wie schafft man das?

Da gibt es eine ganze Reihe von Tipps. Zuerst nutze ich möglichst die Vorklimatisierung, wenn das Fahrzeug noch am Netz hängt. Dann zieht die Heizung beziehungsweise Kühlung des Innenraums keine Energie aus der Batterie. Beim Fahren unterstützt der ECO Assistent sehr effektiv das stromsparende und vorausschauende Fahren. Er analysiert permanent, ob ein Fahrzeug voraus langsamer fährt, ein Tempolimit oder ein Gefälle folgt. Entsprechend empfiehlt der ECO Assistent, den Fuß vom Fahrpedal zu nehmen. Außerdem signalisiert ein leichter Widerstand im Fahrpedal, welche Geschwindigkeit am effizientesten ist. Und vor allem hilft die Rekuperation … die Rückgewinnung von Energie.

... und die funktioniert wie?

Die Motoren wirken dabei als Dynamo und verzögern so das Auto beim Bremsen oder Bergabfahren. Die Energie, die dabei entsteht, wird in 
die Batterie gespeist. Der Grad der Rekuperation lässt sich über die Wippen am Lenkrad einstellen. In der stärksten Einstellung kommt man zum sogenannten One-Pedal-Fahren: Ich steuere Geschwindigkeit und Verzögerung allein über das Fahrpedal und brauche die Bremse eigentlich nur noch beim wirklichen Stoppen. Das funktioniert erstaunlich gut, ein völlig neues Fahrgefühl, an das man sich sehr schnell gewöhnen kann.

Wer sich für ein Elektrofahrzeug interessiert, wird wahrscheinlich auch zu Hause laden wollen. Was muss man da berücksichtigen?

Ja, das Laden zu Hause ist tatsächlich ein zentraler Faktor für die Praktikabilität der E-Mobilität – ähnlich wie für Pendler auch an der Arbeitsstätte. Da lassen wir die Kunden nicht allein. Unsere Marke EQ umfasst alle wesentlichen Aspekte für kundenorientierte Elektromobilität und geht weit über das Fahrzeug hinaus. EQ bietet ein umfassendes elektromobiles Ökosystem aus Produkten, Services, Technologien und Innovationen. Das umfasst auch das Thema Laden von Wallboxen und Ladeservices bis hin zum Home-Energiespeicher. Für die Installation einer Wallbox zum Laden kooperieren wir mit Partnern, die Interessenten beraten und auch die häusliche Infrastruktur prüfen.

Alle Informationen zum Mercedes-Benz EQC gibt es auch per App auf dem Smartphone.

Fotos: © Daimler AG, © Thorsten Scherz

[1] Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „gemessenen NEFZ- CO2 -Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 2 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1152. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Der Stromverbrauch wurde auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Aufgrund gesetzlicher Änderungen der maßgeblichen Prüfverfahren können in der für die Fahrzeugzulassung und ggf. Kfz-Steuer maßgeblichen Übereinstimmungsbescheinigung des Fahrzeugs höhere Werte eingetragen sein. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

[2] Angaben sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe der UN/ECE-Regelung Nr. 101 ermittelt. Die EG-Typgenehmigung und eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

* Minimale Ladezeit an öffentlicher DC-Ladestation mit Versorgungsspannung 400 Volt, Strom 300 A von 10 auf 80 Prozent. Werte beziehen sich auf 23 Grad Celsius Batteriestart- und Umgebungstemperatur mit neuer Batterie unter Ausschluss zusätzlicher Nebenverbraucher wie z.B. Sitzheizung, Displays, Klimaanlage.

** Für die Nutzung des Dienstes Mercedes me Charge inkl. IONITY ist eine Registrierung im Mercedes me Portal sowie die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen für die Mercedes me connect Dienste notwendig. Zusätzlich ist eine weitere Registrierung im Mercedes me Charge User Portal und die Eingabe der Bezahlinformationen notwendig und das jeweilige Fahrzeug muss mit dem Benutzerkonto verknüpft sein. Momentan ist eine flächendeckende Abdeckung mit eichrechtskonformen Lade-und Abrechnungslösungen in Deutschland nicht sichergestellt. Dies kann in Einzelfällen u.a. zu Abweichungen in Lade- und Abrechnungsbetrag seitens des Mobilitätsdienstleisters führen. Für Fragen wenden Sie sich an die Digital Charging Solutions GmbH.